🥊Starker Teamgeist und großer Einsatz: Der Hohnstädter SV beim 21. Rosenpokal in Delitzsch 🥊

Am Wochenende vom 10. bis 11. Oktober 2026 reiste der Hohnstädter SV mit vier ambitionierten Athleten zum traditionsreichen Rosenpokal nach Delitzsch. Was unsere Sportler an diesen Tagen im Seilgeviert zeigten, war von echtem Kämpferherz, unermüdlichem Einsatz und tollem Zusammenhalt geprägt.
Den Auftakt machte am Samstag Miriam Reißhauer. Sie zeigte von Beginn an einen unbändigen Siegeswille und suchte konsequent den Vorwärtsgang, sodass sie ihre Gegnerin teilweise sogar durch den Ring jagte. Auch die taktischen Anweisungen aus der Ringecke versuchte sie stets umzusetzen. Am Ende reichte es denkbar knapp nicht ganz, doch nach einem starken Gefecht musste sich Miriam im Halbfinale nur hauchdünn geschlagen geben.
Als zweiter Hohnstädter an diesem Tag stieg Mika Kolbe nach einer längeren Wettkampfpause wieder in den Ring. Er blieb seinem Stil treu und versuchte, sich gegen seinen größeren Kontrahenten immer wieder in die ungeliebte Nahdistanz zu arbeiten. Auf dem Weg dorthin fing er sich jedoch zu viele Treffer ein, sodass er in der zweiten Runde zweimal angezählt werden musste und der Kampf vorzeitig beendet wurde. Dennoch zeigte Mika eine Kämpfernatur, auf der in den kommenden Wochen gut aufgebaut werden kann.
Der Finalsonntag begann für uns äußerst erfolgreich: Rayan Alijew stand als Erster im Ring. Er boxte von Beginn an diszipliniert aus der langen Distanz und hatte seinen Gegner dadurch hervorragend im Griff. Zwar ließ er sich zwischendurch ab und zu auf unnötige Nahkampfsituationen ein, zeigte insgesamt jedoch einen sehr sauberen Kampf auf hohem Niveau. Mit einer starken Leistung sicherte sich Rayan verdient den Punktsieg und damit den Turniersieg!
In der Turnierpause stellte sich zudem Amando Alijew zwei körperlich deutlich überlegenen Sparringspartnern im großen Wettkampfring. Trotz des Gewichtsunterschieds bewies er sich: Er zeigte gute Meidbewegungen, gute Ansätze im Vorwärtsgang und ein feines Auge für die Lücken in der Deckung des Gegners. Mit dieser vielversprechenden Entwicklung freuen wir uns schon sehr darauf, ihn bald auch bei offiziellen Kämpfen im Ring zu erleben.
Den Abschluss des Wochenendes machte Philipp Ernst. Er traf auf genau jenen Gegner, gegen den am Vortag bereits Mika angetreten war. Philipp versuchte von der ersten Sekunde an, die taktischen Vorgaben der Trainer umzusetzen und seine langen Hebel konsequent durch die Mitte ins Ziel zu bringen. Dabei gelangen ihm gute Aktionen, die auch das Trainerteam positiv überraschten. Auch in die zweite Runde startete Philipp stark. Als er jedoch unglücklich in die Seile gedrängt wurde, zog das Trainerteam aus reiner Fürsorge- und Schutzfunktion für den Sportler das Handtuch. Eine absolut richtige und verantwortungsvolle Entscheidung, die nichts an einer wahnsinns starken Leistung gegen einen übermächtigen Gegner ändert.
Wir als Trainerteam sind unglaublich stolz auf die gezeigten Leistungen, die Entwicklung und den unermüdlichen Ehrgeiz all unserer Schützlinge. Ein riesiges Dankeschön geht an dieser Stelle auch an die Eltern und mitgereisten Sportler, die uns das gesamte Wochenende über in der Halle so großartig unterstützt haben! 💪🔥